Wohn- und Geschäftshaus Kastanienhof

Neubau eines Geschoßwohnbaues mit Einzelhandelsflächen, Hilden

Auf dem innerstädtischen Eckgrundstück befand sich einst ein Verwaltungsgebäude, das zuletzt als Jugendtreff genutzt wurde. Aufgrund des hohen Sanierungsbedarfs entschied sich die Stadt zur Verlegung der Einrichtung und zum Verkauf des Grundstückes. Zusammen mit einer benachbarten Parzelle sollte der Standort entwickelt werden, es wurde ein Investoren-Auswahlverfahren ausgeschrieben. Der Rat der Stadt Hilden entschied sich für den Entwurf von pagelhenn.

Das Konzept des viergeschossigen Gebäudes plus Tiefgarage bezieht die mittig am Rand platzierte und geschützte Kastanie in die Planung mit ein, indem sich die Gebäudegeometrie u-förmig zu ihr öffnet. Die schlichte und elegante Fassade mit horizontaler Gesims-Struktur sowie gut proportionierte Fenster- und Loggia-Öffnungen stärken die städtische Bedeutung des Standortes. Dabei wird die Putzfassade der Fenster-Zwischenfelder mit einer Besenstrichstruktur gegenüber der ansonsten eher glatten Oberfläche differenziert. Wie ein Band zieht sich die Gestalt der Fassade einheitlich und konsequent um das gesamte Gebäude.

Die insgesamt 16 Wohnungen bestechen durch ihre jeweils individuelle und den örtlichen Restriktionen geschuldete Grundrißlösung, die dem Investor einen willkommenen Mix von Wohnungsgrößen ermöglicht und dabei mit einer Erschließung über nur zwei Treppenhäuser auskommt.

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